Didier Fassin: „Das Leben. Eine kritische Gebrauchsanweisung“. Eine Besprechung

Didier Fassin, 2017, Das Leben. Eine kritische Gebrauchsanweisung, Berlin, Suhrkamp, 25,00 €, ISBN 978-3-518-58710-2- Ungleiche Leben und Lebenwissen Die Ehre ist es, die als Rechtfertigung herhalten muss für Didier Fassin, der 2016 am Institut für Sozialforschung der Frankfurter Goethe-Institut seine Adorno-Vorlesungen hielt. In Legitimationsnot gerät der in Princeton tätige Grenzgänger zwischen Philosophie, Anthropologie und Soziologie… Weiterlesen Didier Fassin: „Das Leben. Eine kritische Gebrauchsanweisung“. Eine Besprechung

DAS PUBLIKUM? DAS LOKAL! Salzburgersommer

Peter Haas – SUPERNAJA, einfach lokal, FÜNFZIGZWANZIG Es gibt eine Kontinuität in Peter Haas' Arbeit, die sich mit Kontroverse beschreiben lässt. Nach etwas „um fragen“, ausleihen, diskutieren, kritisieren. Im schlimmsten Fall, so Peter, belehren. Manchmal schon ereignete sich eine solche Auseinandersetzung in der Galerie FÜNZIGZWANZIG. Unter der Mitwirkung von Lorenz Seidler (eSeL) - der mit… Weiterlesen DAS PUBLIKUM? DAS LOKAL! Salzburgersommer

Die eindimensionale Frau und der mystifizierte Mann – Ideologien in Liedtexten von Andreas Gabalier

Andreas Gabalier zieht an und regt auf. Seine Liedtexte waren schon oft Thema hitziger Dispute. Auch seine Covergestaltungen provozieren, ebenso wie er es gerne auf der Bühne tut. Vorgeworfen werden Gabalier antifeministische Haltungen, Homophbie und rechte Heimatverklärungen. Wie aber konkret lassen sich Ideenbilder in seinen Liedtexten aufzeigen? Es wird sich zeigen, dass die Texte vor… Weiterlesen Die eindimensionale Frau und der mystifizierte Mann – Ideologien in Liedtexten von Andreas Gabalier

THE MEANINGFUL OBJECT: FËST– Teil II

In FËST laden Die Rabtaldirndln in ihren Tempel ein. Eine geweihte Stätte, in der sie einmal wöchentlich fidel feiern, und das kann manchmal schon auch gehörig schief gehen. Denn das feministische Kollektiv lässt sich gerne dort nieder, wo das Patriachart an der Kippe steht. Wo es unter der Oberfläche brodelt. Und in der Mitte des… Weiterlesen THE MEANINGFUL OBJECT: FËST– Teil II

FRAUENTURNEN: Bühne_Skulptur_Installation

Frauen um die 50 sind eine gesellschaftlich wenig beachtete Gruppe. Politisch nicht besonders interessant, da aus der Lebensphase der Reproduktion hinausgeglitten und in jene der Pensionierung noch nicht eingetreten. Es sind dies jene Menschen, die am Arbeitsmarkt kaum Chancen haben und dennoch laut Statistik noch viele Jahre leben werden (die Lebenserwartung der Frauen betrug 2017… Weiterlesen FRAUENTURNEN: Bühne_Skulptur_Installation

Eine kurze Geschichte der Probenzeit: FËST | TEIL I

Ein namhafter Regisseur (man sagt, es sei Ed. Hauswirth gewesen) geleitet das 4köpfige brachial-feministische Theaterkollektiv - Barbara Carli, Rosa Degen-Faschinger, Bea Dermond & Gudrun Maier - in das Licht einer Rabtaldirndln-Matriarchats-Vision. Das Stück schildert, wie das Patriachart um die Venus eiert und die hiesige Venus ihrerseits um den Mittelpunkt einer kleinen Ansammlung von Feministinnen kreist,… Weiterlesen Eine kurze Geschichte der Probenzeit: FËST | TEIL I

BÖSE FRAUEN: Mutiges Proben-FINALISSIMA! Oder nicht aller Text währt Ewigkeit

Konzeption, Präzession, Haltungsspiel. Ed. Hauswirth (Regie) steuert das rabiat-brachial-feministische Kollektiv durch das Labyrinth fragmentarischer Opfer-Täterinnen-Wechselspielmosaike. Die Richtung stimmt, das Ende fehlt - noch. Aber Zeit ist relativ, das Kollektiv entspannt. Und mit dem Schlussakkord sterben wir alle. Eine finale inhaltliche Klärung verlangt nach weniger Subtext (Ed.), der Stoff ist subtil genug. Die Rabtaldirndln treffen auf… Weiterlesen BÖSE FRAUEN: Mutiges Proben-FINALISSIMA! Oder nicht aller Text währt Ewigkeit