Und dann bat er mich, hinter dem Lenkrad Platz zu nehmen – Ein Taxiprojekt als Irritation der Intimität

Die Lust an der Möglichkeitsversuchung hat sie dazu gebracht, das Taxi neu zu interpretieren. Das Konzept beweist sich in seiner unvorhersehbaren Dynamik: Grazer Taxifahrer*innen führen in seelische und örtliche Gegenden, die wir so nie kennengelernt hätten. Ein Kunstwerk, das immer wieder zum nächsten Mal entsteht. „Hier war ich noch nie“ reift schon seit einigen Jahren… Weiterlesen Und dann bat er mich, hinter dem Lenkrad Platz zu nehmen – Ein Taxiprojekt als Irritation der Intimität

fAUSt und vorbei. J. W. Goethe. Die letzte Produktion von t‘eig

Nun ist es doch aus und vorbei: Das Theater t’eig beschließt sein Bestehen in einem fulminanten Gesamtkunstwerk der Entäußerung. Keine Theaterproduktion im herkömmlichen Sinne, vielmehr eine begehbare Installation, die Drama, Komödie, Tragödie, Musik, Visuals und eigentlich alles, eben alle Ausdrucks- und Darstellungsmittel, miteinander verschränkt, mittels derer sich der Mensch über sich selbst erzählen kann. „Die… Weiterlesen fAUSt und vorbei. J. W. Goethe. Die letzte Produktion von t‘eig

Zur Vitalität von Augusto Boals Erbe im aktuellen Diskurs der Theaterpädagogik

Zur Vitalität von Augusto Boals Erbe im aktuellen Diskurs der Theaterpädagogik Hahn, Harald (Hg.) 2018, Theater der Unterdrückten als Mosaikstück des gesellschaftlichen Wandels. Einblicke, Ansichten und Projekte. Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten. Band 9, Stuttgart, ibidem, 19,90 €, ISBN: 978-3-8382-1215-9 Im mittlerweile neunten Sammelband der Reihe „Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten“ (ibidem-Verlag 2018)… Weiterlesen Zur Vitalität von Augusto Boals Erbe im aktuellen Diskurs der Theaterpädagogik

Theater eine Interessengemeinschaft als konsequentes Ereignis

Ein Spätsommertag im Grazer Augarten, die Sonne zeigt sich von ihrer strahlenden Seite. Aufbruchstimmung liegt ebenso in der Luft wie eine ruhende Kraft, was sich in diesem Zusammenhang nicht notwendigerweise widerspricht. Denn rasch wird klar, dass ein Gespräch mit Thomas Sobotka eine Schule zur Infragestellung von Grenzen und Gegensätzen sein kann. Ganz besonders natürlich, wenn… Weiterlesen Theater eine Interessengemeinschaft als konsequentes Ereignis

A g’scheite Panier: Der Feminismus und Ich oder doch Wir.

In der scharfsinnigen Parallelität von meinem Feminismus und dem Feminismus der Öffentlichkeit dehnt sich die Ausstellungsperformance AUFRÄUMEN – von und mit Gabriela Hiti, Johanna Hierzegger und Pia Hierzegger. Dieses (und hoffentlich doch nicht zum letzten) Mal als TiB-Gastspiel von eisenZ*ART. Der Rahmen ist geschickt verstrickt: eine historische Rückschau verschlingt sich mit einer subjektiv-simultanen Erinnerungsarbeit, schwelgt… Weiterlesen A g’scheite Panier: Der Feminismus und Ich oder doch Wir.

Der Text braucht ein Ich

…sagt Ed. Hauswirth. Der Anspruch an den Text ist monumental. Er ist ein Baustein in einem Theaterstück, wurde geschrieben (von irgendjemanden) verändert (durch irgendjemanden), ausgesprochen (von Dreien) und videografiert (von Ed.). Nun fehlt ihm also noch ein Ich. Die Rabtaldirndln wollen dafür sorgen. Aufgehen soll etwas in einem Text, einen Graben überbrücken soll er. Im… Weiterlesen Der Text braucht ein Ich

„Nahrung für die Seele“ – Theater Kaendace im Porträt

„In einer Sprache, die Alle verstehen“ Reflay – Karin Scaria-Braunstein und Raffael Hiden – im Gespräch mit Theater Kaendace – Klaudia Reichenbacher. Graz, Geidorf, der wohl letzte sommerliche Abend vor der herbstlichen Metamorphose; sofern man der meteorologischen Prognose Glauben schenkt. Klaudia Reichenbachers außer-gewöhnliche Präsenz ist vom ersten Moment an spürbar. Sie verkörpert und dehnt diese… Weiterlesen „Nahrung für die Seele“ – Theater Kaendace im Porträt