A g’scheite Panier: Der Feminismus und Ich oder doch Wir.

In der scharfsinnigen Parallelität von meinem Feminismus und dem Feminismus der Öffentlichkeit dehnt sich die Ausstellungsperformance AUFRÄUMEN – von und mit Gabriela Hiti, Johanna Hierzegger und Pia Hierzegger. Dieses (und hoffentlich doch nicht zum letzten) Mal als TiB-Gastspiel von eisenZ*ART. Der Rahmen ist geschickt verstrickt: eine historische Rückschau verschlingt sich mit einer subjektiv-simultanen Erinnerungsarbeit, schwelgt… Weiterlesen A g’scheite Panier: Der Feminismus und Ich oder doch Wir.

Der Text braucht ein Ich

…sagt Ed. Hauswirth. Der Anspruch an den Text ist monumental. Er ist ein Baustein in einem Theaterstück, wurde geschrieben (von irgendjemanden) verändert (durch irgendjemanden), ausgesprochen (von Dreien) und videografiert (von Ed.). Nun fehlt ihm also noch ein Ich. Die Rabtaldirndln wollen dafür sorgen. Aufgehen soll etwas in einem Text, einen Graben überbrücken soll er. Im… Weiterlesen Der Text braucht ein Ich

„Nahrung für die Seele“ – Theater Kaendace im Porträt

„In einer Sprache, die Alle verstehen“ Reflay – Karin Scaria-Braunstein und Raffael Hiden – im Gespräch mit Theater Kaendace – Klaudia Reichenbacher. Graz, Geidorf, der wohl letzte sommerliche Abend vor der herbstlichen Metamorphose; sofern man der meteorologischen Prognose Glauben schenkt. Klaudia Reichenbachers außer-gewöhnliche Präsenz ist vom ersten Moment an spürbar. Sie verkörpert und dehnt diese… Weiterlesen „Nahrung für die Seele“ – Theater Kaendace im Porträt

„WIR FRESSEN AUF…“ im beschaulichen Rahmen

Antonio Fians Dramolette wissen derzeit im Literaturhaus Graz an runden Tischen zu begeistern. Es ist dem Theater Kaendace zu verdanken, dass diese Texte ihre Qualität nun auch wieder auf der Bühne versinnlichen dürfen. Zwei Menschen neigen sich einander zu, von einander und von sich selbst weg, lauschen, schweigen, widersprechen. Das Leben eben. Fian beherrscht es… Weiterlesen „WIR FRESSEN AUF…“ im beschaulichen Rahmen

Das Phänomen der Introspektion. Die Rabtaldirndln proben noch.

Diese Mitwelt ist keine Gaudi, gar totbringend ist sie, in so einer Weiberwirtschaft mit den Schattenweibern. Es wird höllisch. Die Geruchlosigkeit des Todes hängt über diesen Probentag des neuesten Stücks der Die Rabtaldirndln. Regisseur Ed. Hauswirth fordert zu einer Introspektion über das Ende jeder-ihrigen Zeit heraus. Die Reihenfolge wird geknobelt, 20 Minuten stehen je Selbstbeschau… Weiterlesen Das Phänomen der Introspektion. Die Rabtaldirndln proben noch.

Tilman Allert: „Latte Macchiato. Soziologie der kleinen Dinge“. Eine Besprechung

Tilman Allert, 2015, Latte Macchiato. Soziologie der kleinen Dinge. Frankfurt am Main, S. Fischer Wissenschaft Soziologie ist eigentlich eine Disziplin der Merkwürdigkeitsbeobachtung, konstatiert Tilman Allert in einem Radiointerview[1], das anlässlich seiner als Reihe geplanten „Soziologie der kleinen Dinge“ geführt wurde. In den Gleichförmigkeiten des Alltags, in den Dingen des täglichen Gebrauchs erkennt Allert „elementare Formen… Weiterlesen Tilman Allert: „Latte Macchiato. Soziologie der kleinen Dinge“. Eine Besprechung

Veröffentlicht in Lesen

Die Rabtaldirndln-Probe mit Beobachtung

An einem zur Hochtranspriration antreibenden Spätsommertag 2018 treffen sich Die Rabtaldirndln nach Pause mit Regisseur Ed. Hauswirth zur Probenwiederaufnahme. Zwei Hunde (jugendlich und altertümlich) und ich dürfen beiwohnen. In der TiB-Bar wird Espresso stilecht in einem metallenen Kaffeekocher offeriert. Im Mittelpunkt steht für mich der Schaffensprozess; den Inhalt des Stücks verhalte ich indes verzückt. Der… Weiterlesen Die Rabtaldirndln-Probe mit Beobachtung