THE MEANINGFUL OBJECT: FËST– Teil II

In FËST laden Die Rabtaldirndln in ihren Tempel ein. Eine geweihte Stätte, in der sie einmal wöchentlich fidel feiern, und das kann manchmal schon auch gehörig schief gehen. Denn das feministische Kollektiv lässt sich gerne dort nieder, wo das Patriachart an der Kippe steht. Wo es unter der Oberfläche brodelt. Und in der Mitte des… Weiterlesen THE MEANINGFUL OBJECT: FËST– Teil II

FRAUENTURNEN: Bühne_Skulptur_Installation

Frauen um die 50 sind eine gesellschaftlich wenig beachtete Gruppe. Politisch nicht besonders interessant, da aus der Lebensphase der Reproduktion hinausgeglitten und in jene der Pensionierung noch nicht eingetreten. Es sind dies jene Menschen, die am Arbeitsmarkt kaum Chancen haben und dennoch laut Statistik noch viele Jahre leben werden (die Lebenserwartung der Frauen betrug 2017… Weiterlesen FRAUENTURNEN: Bühne_Skulptur_Installation

Eine kurze Geschichte der Probenzeit: FËST | TEIL I

Ein namhafter Regisseur (man sagt, es sei Ed. Hauswirth gewesen) geleitet das 4köpfige brachial-feministische Theaterkollektiv - Barbara Carli, Rosa Degen-Faschinger, Bea Dermond & Gudrun Maier - in das Licht einer Rabtaldirndln-Matriarchats-Vision. Das Stück schildert, wie das Patriachart um die Venus eiert und die hiesige Venus ihrerseits um den Mittelpunkt einer kleinen Ansammlung von Feministinnen kreist,… Weiterlesen Eine kurze Geschichte der Probenzeit: FËST | TEIL I

BÖSE FRAUEN: Mutiges Proben-FINALISSIMA! Oder nicht aller Text währt Ewigkeit

Konzeption, Präzession, Haltungsspiel. Ed. Hauswirth (Regie) steuert das rabiat-brachial-feministische Kollektiv durch das Labyrinth fragmentarischer Opfer-Täterinnen-Wechselspielmosaike. Die Richtung stimmt, das Ende fehlt - noch. Aber Zeit ist relativ, das Kollektiv entspannt. Und mit dem Schlussakkord sterben wir alle. Eine finale inhaltliche Klärung verlangt nach weniger Subtext (Ed.), der Stoff ist subtil genug. Die Rabtaldirndln treffen auf… Weiterlesen BÖSE FRAUEN: Mutiges Proben-FINALISSIMA! Oder nicht aller Text währt Ewigkeit

Martin Seel: „Nichtrechthabenwollen. Gedankenspiele“

Seel, Martin, 2018, Nichtrechthabenwollen. Gedankenspiele. Frankfurt am Main, S. Fischer: Wissenschaft, 160 Seiten, ISBN-13:978-3103972238 Martin Seels aktuelles Buch führt exemplarische Gedankenspiele vor, die in intellektueller Wahlverwandtschaft mit Ludwig Wittgenstein stehen. Ein ästhetisches Lese- und Denkwagnis. Ein Seiendes liegt ebenso hinter der Realität wie auch hinter der Literatur, hat Sigmund Freud einmal festgehalten. Dieser Geheimbereich, der… Weiterlesen Martin Seel: „Nichtrechthabenwollen. Gedankenspiele“

Und dann bat er mich, hinter dem Lenkrad Platz zu nehmen – Ein Taxiprojekt als Irritation der Intimität

Die Lust an der Möglichkeitsversuchung hat sie dazu gebracht, das Taxi neu zu interpretieren. Das Konzept beweist sich in seiner unvorhersehbaren Dynamik: Grazer Taxifahrer*innen führen in seelische und örtliche Gegenden, die wir so nie kennengelernt hätten. Ein Kunstwerk, das immer wieder zum nächsten Mal entsteht. „Hier war ich noch nie“ reift schon seit einigen Jahren… Weiterlesen Und dann bat er mich, hinter dem Lenkrad Platz zu nehmen – Ein Taxiprojekt als Irritation der Intimität

fAUSt und vorbei. J. W. Goethe. Die letzte Produktion von t‘eig

Nun ist es doch aus und vorbei: Das Theater t’eig beschließt sein Bestehen in einem fulminanten Gesamtkunstwerk der Entäußerung. Keine Theaterproduktion im herkömmlichen Sinne, vielmehr eine begehbare Installation, die Drama, Komödie, Tragödie, Musik, Visuals und eigentlich alles, eben alle Ausdrucks- und Darstellungsmittel, miteinander verschränkt, mittels derer sich der Mensch über sich selbst erzählen kann. „Die… Weiterlesen fAUSt und vorbei. J. W. Goethe. Die letzte Produktion von t‘eig